S.O.S.

Es gibt Phasen in denen alles einfach nur verschwimmt. Und so lasse ich mich treiben. Warte auf das Rettungsboot, ehe mein Versuch gegen den Strom zu schwimmen mir auch die letzten Kräfte raubt und ich im Meer des Lebens untergehe. Das Leuchtfeuer hat mich verlassen.

Ich drohe unterzugehen. Mein Geist schwindet. Mit jedem Atemzug fühle ich mich etwas ärmer. Aus jedem Kurzweil wird Langeweile. Einmal mehr ringe ich mit mir und dem Verlust der eigenen Stärke. Einst war ich eine von vielen, nie darum verlegen andere zu beflügeln. Doch wie kann man in der Masse untergehen, wenn man nie einen festen Platz gefunden hat? Ich fühle mich verloren. Verlassen. Durch das eigene Handeln betäubt. Vielleicht sollte ich loslassen. Aufhören mich in jede deiner Figuren zu legen. Doch jegliches Streben nach Erlösung schlägt fehl. Meine Begierde ist nicht übertragbar. Mein Hunger nach mehr nicht zu stillen.

Alles spricht dafür, dass ich mein Lächeln verkaufen werde, um wenigstens noch einmal Land zu sehen.

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