Kleiner Engel flügellos

Laut Volksmund heißt es ‘Alles hat ein Ende’. Nur wir nicht. Wir haben unzählige.

Auch geht das Gerücht umher dass alles in Erfüllung geht, sofern man nur gewillt ist fest genug daran zu glauben. Dann will ich fest daran glauben, dass du deine Meinung irgendwann über mich änderst.

Du und ich. Wir waren besser als der ganze andere Rest. Jetzt blicke ich auf ein Scherbenmeer, wo keine mehr zur anderen passen will. Es entsteht kein Bild. Keines welches ich zu kennen geglaubt habe. Ich verstehe nicht was aus uns geworden ist. Du bist kalt. Distanziert. Alles an dir wirkt nur noch stumpf. Lieblosigkeit verleiht deiner Stimme von nun an den Klang. Wir sind gebrannte Kinder. Von uns selbst. Wir haben einander zu viel erzählt. Die Worte sind zu Waffen verkommen. Die Blicke zum Wall. Alles, was uns einst heilig war, besudeln wir, um uns auch die letzte Chance zu nehmen. Eine Chance für etwas Neues. Kein Zurückspulen. Keine Wiederholung.

Ich will nicht in dein Bett. Und auch nicht in dein Herz. Nur deine Hand – ab und an. Dann, wenn du wieder drohst zu fallen. Dann, wenn deine Gedanken von Morgen dich schon heute drohen zu übermannen. Vor allem dann, wenn du dich selbst nicht leiden magst.

Du hast Angst. Vor Allem und Nichts. Und bis du diese überwunden hast, werde ich dir schon einmal den Weg ebnen und auf dich warten. Bis du bereit bist. Du nicht mehr um deine Freiheit bangst und endlich erkennst, dass ich nur eines will. Denn ich habe nicht meine Liebe verloren, sondern meinen besten Freund. Den Menschen, der mir am meisten bedeutet. Ohne dich bin ich nicht komplett. Also gehe ich vor. Schritt für Schritt. Solltest du mich also suchen, weißt du, wo du mich finden kannst.

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