Zwischenstation

Es ist wie es ist.

Diese Worte nutze ich in letzter Zeit viel zu oft. Es ist erstaunlich wie schnell man sich mit den Gegebenheiten abfindet und nicht gewillt ist etwas an dem Umstand zu ändern.

Man ist das Ergebnis seiner eigenen Erfahrungen. Und Erfahrungen blocken die Phantasie.

Ich gebe mich zufrieden. Lege alle Erwartungen ab. Lebe ein Leben der Zufriedenheit, statt des Glücks. Sage in Ordnung, obwohl es dass nicht ist. Ich zertrete meine Bedürfnisse, wie kleine Insekten, die versuchen an mir hochzuklettern. Die sich einnisten wollen. Um Aufmerksamkeit buhlen. Doch ich gebe ihnen keine Chance. Ich schüttele sie ab. Jedes einzelne von ihnen.

Den Wunsch nach deiner Nähe? Zerdrückt. Die Sehnsucht nach deinem Lachen? Zertreten. Das Begehren mit deiner Stimme an meinem Ohr einzuschlafen? Erschlagen. Der Traum von Zweisamkeit? Begraben.

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