Legalisierte Magie

Wir hatten eine lange Nacht.

Und dann.

Nie wieder, jemals auch nur einen Tag.

Dies hier handelt sich nicht um einen gewöhnlichen Text. Nein. Viel mehr ist es ein Brief. Oder auch die Einleitung eines Briefes an dich. Zeilen, welche eine Spur legen. Eine Spur zu mir.

Ich habe hier, in diesem Zimmer, zu viele Jungs geküsst und noch weniger Männer. Habe viel zu oft alte Beziehungen aufgewärmt, wie die Suppe vom letzten Tag. Und aufgewärmtes schmeckt nicht. Es sei denn, es kommt von Oma. Unsere Geschichte ist keine dieser lauten. Wilden. Oder hochromantischen. Du bist der Mensch der einen besser fickt als das Leben selbst. Mit deiner Tiefe. Tiefer als das Meer. Deiner Offenheit. Weiter als das Universum selbst. Du bist wie ein Zauberer. Zeigst mir wie ich sein kann, wenn ich gewillt bin es zuzulassen und hast diese Art. Wie Magie. Sie macht alles besser. Deine Leichtigkeit gibt mir den nötigen Wind unter den Flügeln.

Es fiel mir nie schwer zu lieben. Denn sobald jemand mit der Zärtlichkeit der Sprache umzugehen weiß, beginnt bei mir dieses Herzrasen und ich verliebe mich. Schwierig wird es erst, wenn man geliebt wird. Schwierig damit umzugehen. Und noch schwieriger mich von der Nähe zu erholen.

Du stellst mich vor die größte Herausforderung. Dich zu kennen und nicht an dich zu denken.

All jene Worte gehören dir.

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