Achterbahnmädchen

Es ist mal wieder einer dieser Tage. Ein kleiner Selbstzweifel kommt unter die Decke gekrochen und versucht sich anzukuscheln. Seine Umarmung erinnert an all die Nächte. All die Stunden. Und ich wünsche mich zurück an diesen Ort. Zurück in diese Arme. Dieses Herz. Für einen Augenblick.

Bildrauschen im Kopf.

Diese Schritte, welche immer größer werden im Anflug der Vorfreude. Hände, welche nach mir fassen, um sich zu vergewissern, dass all dies kein Traum ist. Augenblicke die zu einer Ewigkeit werden. Die klebrige Wärme, welche meine Schenkel in einen Zustand, ähnlich der Geilheit, versetzt. Augen. Blau und weit wie das Meer, in welchem ich zu ertrinken drohe. Ein Geruch, so eigen und vollkommen, dass ich dich unter Tausenden finden würde. Küsse, welche jede Zelle anstoßen und mich erbeben lassen. Das Haar, einem Nest ähnlich, in welchem ich mich jederzeit verstecken kann. Dein Herz, welches gegen meines schlägt, um es zum Tanz aufzufordern. Es zu halten. Zu verschmelzen. Und eins zu werden. Diese Stimme, welches jedem Wort die Wirkung von gutem Whiskey verleiht. Zu gut, um sie zu verschwenden. Zu stark, um zu viele davon zu verteilen. Berauschend. Dein Lachen, welches mir zu jeder Zeit einen Ohrgasmus beschert. Das Salz auf deiner Haut, erlösend wie jedes andere Opiat. Mit all deinen Farben.

Du. Mein ganz persönlicher Trip.

In diesem Sinne: “Wenn es nicht rauscht, dann ist es für’n Arsch.”

Vorsätzlich verliebt.

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