Halbbeglückt

„Du brauchst mir keine Romane schreiben, um mir was zu zeigen.“

Ich schreibe. Worte machen mich aus. Und für dich finde ich viele davon. Es sind nicht nur aneinander gereihte Buchstaben und stumme Enden. Es sind meine Gedanken. Meine Gefühle. Sehnsüchte verpackt in Silben.

Dieses Alphabet aus Träumen ist in Zeiten wie diesen meine Zuflucht. An Abenden, gefüllt mit Ungewissheit. An den Tagen voller Leere. In den Nächten der Angst. In all den Morgenstunden, welche mich glauben machen, dass ich auf der Stelle trete. Und den Zeiten dazwischen. Ich weiß nicht wohin mit mir. Stabilität erlebe ich nur in der Seitenlage. Wie zeigt man in Zeiten in denen wir mehr Kommunikationsmittel als wirklich sagenswertes kennen eigentlich noch seine Zuneigung? Oder gehört auch das schon zu den Akten gelegt?

Was für Mario die Sterne, ist für mich deine Liebe.

Doch ich passe mich an.

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