Trümmerprinz

Bei unserer Suche nach wahrer Liebe ist unser Antrieb…

a) …Leidenschaft.
b) …Bedürfnis nach Sex.
c) …Unterstützung auf finanzieller und emotionaler Basis.
d) …das menschliche Bedürfnis der Verbundenheit und das ewige Gefängnis der Einsamkeit zu verlassen.

Ich wate durch ein Wechselbad der Gefühle.

Glück und Unglück geben sich die Hand. Ich will bei ihm sein. Doch es kostet Kraft. Anstrengung. Aber im selben Moment ist es einfach nur schön. Die Zeit mit ihm wertvoll. Sind es oft auch nur wenige Stunden. Er hat mich verändert. Auf die schöne Art und Weise. Ich sitze seinetwegen weinend Zuhause, während der Plattenspieler im Hintergrund rauscht, weil das letzte Lied schon lange geendet ist. Bei jeder Nachricht von ihm, zeigen sich diese kleinen Grübchen in meinem Gesicht und strahlen um die Wette. Und immer, wenn ich sein Lächeln sehe und er mich mit diesen frechen Augen ansieht, zeigt er mir, wie tief ich schon in der Sache drinstecke.

Ich weiß, dass er mich gern hat. Ich kann es fühlen. Spüren. Aber niemals greifen. Ich bin gefangen in ihm. Habe mich in seinem Sein verlaufen. Ich will alles von ihm. Will alles hören was er zu sagen hat. Seinen Worten lauschen, die seinen Gedanken Form geben. Doch verstehe ich oft nicht. Dabei würde ich so gerne verstehen. Alles. In ihm. An ihm.

Seit ich ihn kenne, weiß ich, was Sehnsucht ist.

Ich verliebe mich in ihn. Immer wieder.

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