Frohlein

„Und immer wenn es regnet, muss ich an dich denken…“

Manchmal fasziniert es mich, was da noch alles kommt und dann scheint mir aufgeben plötzlich gar keine so schlechte Idee mehr zu sein.

Tschick. Gin-Tonic. Eher Gin. Frei nach dem Motto: nach mir die Ginflut. Im Hintergrund das leise Prasseln des Regens. Ich hatte gehofft, er würde mir von dir erzählen. Doch er spielt immer dasselbe Lied. Ich kenne es nur zu gut. So wie ich dich kenne. Ihr habt einige Gemeinsamkeiten. Der Regen und du. Ungerne haltet ihr an irgendwelchen Konventionen fest. Lieber tut ihr wonach euch der Sinn steht. Die Zeit spielt dabei keine Rolle. Eure Berührungen gehen unter die Haut. Für euch haben abgesteckte Wege keinen Wert. Verspielt folgt ihr eurer Neugier und erkundet jede sich bietende Möglichkeit. Ihr zwei schafft es, dass ich schlafen kann. Ihr gebt mir Geborgenheit.

Du bist fort. Und mit dir der Schlaf. Nur der Regen ist mir geblieben.

Das Tschickpackerl ist leer. Der Gin auch. Ich lösche das Licht. Doch nicht meine Erinnerungen. Sie werden auch in dieser Nacht meine Decke sein und mich sanft wiegen. Denn der Beton in meinem Bauch ist wieder da.

Ich würde dich gerne morgen sehen. Ach, wär‘ das schön.

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