(K)einmal

Das war es also.

Endgültig.

Aus. Und vorbei.

Denn da liegt er in meiner Hand. Grau, wie die Tage die an mir vorbeiziehen. Regunglos wie ein toter Fisch. Dein Schlüssel zu meiner Wohnung. Meiner kleinen Welt, die immer noch irgendwie die unsere ist.

Nicht selten steigt Hoffnung in mir auf, wenn Schritte vom Hausflur her an mein Ohr dringen. Dann setze ich mich auf. Horche. Warte. Die Hoffnung stirbt. Jedes Mal ein bisschen mehr. Doch woran soll ich mich halten, wenn nicht an die Hoffnung? Sie war mir stets eine treue Freundin. Zwischen all den Zweifeln, hat sie sich aufgerappelt. Mir in der Dunkelheit meiner Gedanken einen Ausweg gezeigt. Immer und immer wieder hat sie mir ihre Hand gereicht, doch ich schlug sie fort. Ging zurück in die dunkelsten Ecken und kuschelte mich eng an meine Angst. Mal für Mal. Bis ich eins mit ihr wurde.

Mein Selbst verblasste.

Ich wollte mit dir im Regen tanzen, doch stattdessen habe ich dich im Regen stehen lassen.

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